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Die Komponisten der Edition Corvus


Ahlert, Daniel (*1973)
http://www.ahlert-schwab.de/biografie.php
Ein Video mit den Variationen über ein Thema von Corelli ist jetzt auf der website "la folia - a musical cathedral" zu sehen!

Werke in der Edition Corvus:
Repetitionsetüden für Mandoline Band 1,2
Skalen für Mandoline Band 1,2
Variationen über ein Thema von Corelli für Mandoline und Gitarre


D'Alaire, Guillaume (1723-1781)
D'Alaire wirkte als Geiger und Komponist im Paris des 18. Jahrhunderts. Es sind nur wenige Werke von ihm bis heute überliefert worden.

Werke in der Edition Corvus:
Fantaisie et la Fustemberg für Mandoline


Amadei, Amedeo (1866-1935)
Über Amadei sind kaum Informationen bekannt. Er hinterließ mehrere Werke mit Mandoline

Werke in der Edition Corvus:
Suite Marinaresca für Zupforchester


Arran, John (*1945) John Arran wurde in Stoke-on-Trent, England, geboren. Er studierte am Royal Manchester College of Music Gitarre, Komposition und Klavier. Im Anschluß unterrichtete er unter anderem Gitarre zunächst am Royal Manchester College, später am Royal Northern College of Music und der University of Lancaster. Er ist außerdem ein bekannter Konzertgitarrist. Sein Londoner Debut gab er mit dem Violinisten John Bradbury in der Wigmore Hall. John Arran ist als Musiker in vielen unterschiedlichen Bereichen tätig und spielt Konzerte, Kammermusik und Soloprogramme von Werken der Renaissance bis zu zeitgenössischer Musik.
Seine Kompositionen beinhalten Konzerte sowohl für Gitarre und Orchester als auch Flöte und Kammerorchester, zwei Musicals für young person's theatre, Musik für Gitarre solo, den Liederzyklus On Wenlock Edge für Bariton und Klavier, Orkney Lyrics für Sopran, Gitarre und Viola und Mast of Hankies für Sopran und Klavier.

Werke in der Edition Corvus:
South from Granada für Mandoline und Gitarre


Axelrod, Lawrence (*1960)
Lawrence Axelrod is a composer, pianist and conductor, whose musical activities have taken him around the United States and Europe. As a composer, Mr. Axelrod has had works done by Pinotage, The Lincoln Trio, The Duo Ahlert/Schwab, the Ensemble JungeMusik Berlin and The Verdi String Quartet in recent seasons. In the dual capacities of pianist and composer, he presented an all-Mazurka program at Butler University (Indianapolis, IN) as a guest performer in November 2007 and also as part of the Fazioli Salon Series on WFMT in April 2007, playing both classic and newly-written compositions in that form. He also opened the Swedish Electroacoustic Music Society's conference with a recital in Stockholm in May 2007, repeating the program in Lahr, Germany a few days later. The Verdi String Quartet have been strong supporters of Mr. Axelrod's music, premiering his Diary Pieces, Anges et Déesses (with Ingeborg Danz, mezzo-soprano), and String Quartet No. 1, the last for the opening concert of the Vielsaitig Festival in Füssen, Germany in August, 2004. His music was also presented on a portrait concert featuring four works which were part of this festival. His compositions have been performed on composers' festival concerts around the United States. He was invited to perform a piano recital as part of the Eighth International Festival of Electroacoustic Music held in Havana, Cuba in March 2000, and returned there in March 2004 to give a second recital. His work for orchestra and tape, Cassandra Speaks, was premiered by the San Jose Symphony (CA) in June of 1999 with music director Leonid Grin conducting. This work was previously recorded by the Slovak Radio Symphony Orchestra, Szymon Kawalla conducting. Still Life with Sea and Whales, a work for soprano, flute and two guitars has been released on the CRS label. A CD of solo and small chamber works was released in the Fall of 2003. Mr. Axelrod has received grants from Chorus America, Meet the Composer and Arts International for the performances of his works. Mr. Axelrod was also a founder and past chairperson of the Chicago Composers' Consortium, as well as a member of CUBE. He has attended numerous composition residencies around the United States and in Europe. He has taught a highly successful opera appreciation class at Ghost Ranch Santa Fe each summer for nearly ten years. His teaching experience also includes classes for young people. Lawrence Axelrod received his undergraduate degree from Amherst College and a Master of Music Degree in orchestral conducting from Northwestern University.
http://www.lawrenceaxelrod.com/

Music in Edition Corvus:
Mercurials for mandolin and guitar


Bruneau, Henri (1885-1943)
Über Bruneaus Leben ist heute nicht mehr viel bekannt. Er studierte Komposition am Conservatoire de Paris und begegnete dort 1904 Maurice Ravel, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband.

Werke in der Edition Corvus:
Quartett für 4 Mandolinen


Calace, Raffaele (1863-1934)
Calace gilt heute gleich in mehrfacher Hinsicht als eine der wichtigsten Persönlichkeiten für die Mandoline. Er setzte nicht nur die Familientradition fort, indem er Instrumente baute, die auch heute noch zu den Besten gezählt werden, er begann auch eine erfolgreiche Karriere als Virtuose, Instrumentalpädagoge und Komponist.
Er hinterließ an die 200 Werke für Mandoline in verschiedenen Besetzungen.

Werke in der Edition Corvus:
Danza die Nani Op.43 für Mandoline und Gitarre
Fantasia Poetica Op.56 für Mandoline und Gitarre
Révérence Op.19 für Mandoline und Gitarre
Rondo Op.127 für Mandoline und Gitarre
Danza Spagnola Op.105 für Mandoline und Gitarre


Degen, Søffren (1816-1885)
Søffren Degen wurde am 12. Oktober 1816 in Kopenhagen, Dänemark geboren. Degen's Stiefvater Andreas Hallager, selbst professioneller Komponist, Dirigent und Oboist, war ein leidenschaftlicher Liebhaber der Gitarre. So wollte Søffren Degen gerne Gitarre studieren, aber am Konservatorium wurde die Gitarre nicht als ernstzunehmendes Instrument anerkannt, und Degen studierte stattdessen Cello und Komposition.
Degen's wichtigstes kompositorisches Vorbild war sein Lehrer, der Däne J. P. E. Hartmann. Degen bereiste ganz Europa als Gitarrenvirtuose und nahm dabei auch Kontakt zu Gitarristen anderer Länder, wie z.B. Napoleon Coste auf, mit dem er die Liebe zur 7-saitigen Gitarre teilte. Alle bekannten Kompositionen und Transkriptionen Degens sind für die 7-saitige Gitarre geschrieben. Für das Gitarrenrepertoire haben seine Transkriptionen für Cello und Gitarre von Stücken von Mozart, Haydn, Schubert, Dotzauer, Flatov und Bochmühl die größte Bedeutung. Degen starb 1885 in Kopenhagen.

Werke in der Edition Corvus:
Trois Pièces op.15 für Mandoline und Gitarre


Delacroix, Eugène (1899-1973)
Delacroix studierte Komposition in Paris und hinterließ Solo- und Kammermusik für verschiedene Instrumente und 3 Sinfonien. Zu seinen Werken für Mandoline zählen sechs Capricen, eine Sonate für Mandoline und Gitarre und das Konzert La Fin du Monde.
Auf Flickr ist ein Album mit den Bildern der Tiere erschienen, die Delacroix als Vorlage für seine Etüden benutzt hat:

Werke in der Edition Corvus:
6 Capricen für Mandoline
Petites Études Zoologiques für Mandoline


Duarte, John W. (1919-2004)
John Duarte wurde in Sheffield, England geboren. Seine einzige formelle musikalische Ausbildung waren sechs Gitarrenstunden bei Terence Usher, und seine frühesten musikalischen Erfahrungen waren das Spielen von Jazzmusik auf Trompete, Kontrabass und Gitarre. Duarte wurde Chemiker, und er gab diesen Beruf erst 1969 auf, um sich voll der Musik zu widmen. Seine zahlreichen Freundschaften mit führenden Gitarristen der Zeit - u.a. Segovia, John Williams und Presti/Lagoya - führte zu einer Reihe von Originalkompositionen. Insgesamt komponierte er fast 150 Originalwerke und erstellte Bearbeitungen und Ausgaben von Musik für Laute und Vihuela. Viele seiner Stücke sind verlegt, und mehr als 60 wurden von Künstlern und Ensembles in über 24 Ländern kommerziell aufgenommen.

Werke in der Edition Corvus:
Partita III "Dieci cori" op.135 für Mandoline und Gitarre


Elgar, Edward (1857-1934)
Sir Edward William Elgar wurde am 2. Juni 1857 in Broadheath bei Worcester, England, geboren. Sein Vater war Klavierstimmer, Organist und Musikalienhändler. Elgar hatte Violinunterricht, erlernte viele unterschiedliche Instrumente eigenständig und war als Komponist Autodidakt, was ihm lange Zeit Probleme mit der etablierten Musikszene einbrachte. Als junger Mann sammelte er Erfahrung, indem er auch für lokale Musikgesellschaften Kompositionen verfasste, er dirigierte, unterrichtete Violine und arbeitete als Organist an der katholischen St. Georgs Kirche in Worcester.
1889 heiratete er Caroline Alice Roberts, eine seiner Schülerinnen. Trotz seiner einfachen Herkunft und musikalischen Bildung, fand Elgar 1904 die verdiente Anerkennung seines genialen Schaffens. Er wurde zum Ritter geschlagen und erhielt kurz darauf eine Professur an der Universität von Birmingham. Als 1920 seine Frau Alice starb, die ihn all die Jahre tatkräftig unterstützt, ermutigt und an ihn geglaubt hatte, fiel Elgar in tiefe Depression. Er trat nur noch selten in Erscheinung, um zu dirigieren oder Aufnahmen seiner Musik zu leiten. Erst Ende der 20er Jahre begann er wieder mehr zu arbeiten und auch zu komponieren, obwohl seine Musik schon nicht mehr als zeitgemäß galt.
Elgar war auch außerhalb seiner musikalischen Arbeit ein sehr kreativer, neugieriger und lustiger Mensch. Er war außergewöhnlich beliebt bei seinen Schülern, führte in seiner Freizeit explosive chemische Experimente durch, fuhr Rad, spielte Golf, zeichnete, baute Möbel und hatte viele Haustiere. Sehr viele seiner späten Kompositionen blieben unvollendet, als er am 23. Februar 1934 in Worcester an Krebs starb.

Werke in der Edition Corvus:
Serenade für Mandoline und Gitarre


Farquhar, David (1928-2007)
David Farquhar wurde 1928 in Cambridge, New Zealand geboren, verbrachte aber seine Kindheit in Fiji. Er wurde in Neuseeland ausgebildet und begann sein Studium in Christchurch. Seinen Abschluß erhielt er an der Victoria University in Wellington, wo er bei Douglas Lilburn studierte. Er unterrichtete vorübergehend an der St Peters School, Cambridge, und ging dann nach Großbritannien, wo er das MA Studium an der Cambridge University abschloß und bei Benjamin Frankel an der Guildhall School of Music in London Komposition studierte.
Nach seiner Rückkehr nach Neuseeland wurde er Mitarbeiter des Department of Music an der Victoria University und war dort von 1976 bis 1993 Professor für Musik. Farquhar war 1974 Gründungspräsident der Composers' Association of New Zealand und wurde 1984 mit deren Citation for Services to New Zealand Music ausgezeichnet. Von 1982 - 1995 war er Mitglied der Board of the New Zealand Composers' Foundation und später Mitglied im Vorstand des Centre for New Zealand Music.
Farquhars Arbeiten umfassen zahlreiche Orchester-, Chor-, Bühnen- und Instrumentalwerke, sowie Lieder und Musik für Kinder. Seit den 1950er Jahren galt er als Führungsfigur unter den neuseeländischen Komponisten.

Werke in der Edition Corvus:
three for two für Mandoline und Gitarre


Febonio, Tom (*1950)
T.G. Febonio wurde 1950 in Salem, Massachusetts geboren. Er begann seine musikalische Karriere 1966 als E-Bassist in einer Rock'n'Roll Band. In den folgenden 15 Jahren begann er zu komponieren und Aufnahmen zu machen. Daneben weitete er sein Engagement auch in anderen Bereichen wie traditionelle Musik und Jazz aus. Zwischen 1980 und 1986 studierte er bei Edith Mehaffey Klavier und bei Joseph A. Leary Viola und klassische Theorie.
Seit 1987 ist er Leiter des Swampscott String Orchestra. Tom hat eine Reihe von Solo- und Kammermusikwerken komponiert, darunter Streichquartette und Kammermusik mit Klavier, Gitarre, Streichern und Bläsern. Zwei Werke neueren Datums für Mandoline und Gitarre, Eight Bagatelles (2002) und Water Ballads (2009) hat er für Daniel Ahlert und Birgit Schwab geschrieben und ihnen gewidmet.

Werke in der Edition Corvus:
six pieces from the street für Mandoline
Water Ballads Op. 47 für Mandoline und Gitarre


Ferraro, Giacomo (1871-1911)
Italienischer Komponist und Mandolinist. Hinterließ mehrere Werke mit Mandoline.
Im Verbandsheft des schweizer Zupfmusikverbands sind Kritiken zu den Werken von Ferraro und Zenamon erschienen. Hier geht es zu den Kritiken (pdf).

Werke in der Edition Corvus:
Fantasia 1 & 2 für Mandoline


Giordano, Andrea (*1976)
Andrea Giordano wurde in Dortmund geboren und absolvierte ein Kompositionsstudium in Düsseldorf, wo sie als freischaffende Komponistin lebt. Giordano spielt seit ihrem 10. Lebensjahr Violine und Mandoline.
Lesen Sie das Interview von Daniel Ahlert mit der Komponistin Andrea Giordano.

Werke in der Edition Corvus:
Fünf Episoden für Mandoline
Katzenmusik für Mandoline
Drei Etüden für Mandoline
Tremolo Etüden für Mandoline
4 Episoden für 3 Mandolinen
Die Sternkreiszeichen für 4 Mandolinen, Band 1


Harrington, Jeffrey (*1955)
Jeffrey Harrington wurde 1955 in Forest, Mississippi, geboren. Seine Eltern waren Amateurmusiker, die zum Spaß Popularmusik der 40er und 50er Jahre spielten. Während seiner Highschoolzeit brachte er sich selbst Blues- und Boogie-Woogie-Klavier bei und baute sich einen Synthesizer aus Einzelteilen. Mit 17 begann er zu komponieren und gewann einen Kompositionswettbewerb mit einer seriellen Komposition, in der er einen Isorhythmus, den er aus der Bassstimme eines Billy Cobham Songs abgeleitet hatte, verwendete.
Harrington führte seine Kompositionsausbildung an der LSU und der Juilliard School fort, wo er im Master's Programm bei Elliott Carter und Roger Sessions studierte. Weitere Lehrer waren Morton Subotnick, Jacob Druckman (Meisterkurs), Joan LaBarbara, James Drew, Barbara Jazwinski und Deborah Drattell.
1981 begann er eine Reihe von Kompositionen auf der Basis des harmonischen Idioms des 18. Jahrhunderts und Rhythmen aus Jazz und Afrikanisch-Amerikanischer Musik. 1987 kehrte er zu einem eher chromatischen Kompositionsstil zurück, ohne aber dabei das Interesse an Melodie und Kontrapunkt und dramatischen/entfaltenden Entwicklungen wie in der Musik von Haydn, Mozart und Beethoven zu verlieren. 1990 zog er abgesehen von wenigen Ausnahmen alle seiner bis dahin entstandenen Kompositionen zurück (ungefähr 100).
1991 brachte ihn das Buch Convertible Counterpoint von Taniiev auf die Idee, ein Computerprogrammsystem in C zu programmieren, das ihn bei der Erforschung von kontrapunktischen Möglichkeiten in seinen Melodien unterstützt . Das System bestimmt für bis zu 6 Musikspuren gleichzeitig auf der Basi s vorher festgelegter harmonischer Grundregeln die Punkte, an denen die Melodien sich zu einem sinnvollen Kontrapunkt verweben lassen. Das System stellt die Musikdateien in Echtzeit zum Hören bereit, so dass der Komponist gleichzeitig Übergänge erstellen und schon den nächsten Abschnitt des Kontrapunkts entwickeln kann.
Zur Zeit arbeitet Harrington als Java Programmierer für ACTV, eine interaktive Fernsehgesellschaft mit einer Fernlernabteilung. Außerdem hat er für Children's Television Workshop, für die er eine Reihe von bildenden, aber trotzdem unterhaltsamen Sesamstraßen-Javaspielen schrieb, und Castanet channels gearbeitet. Er war auch als Berater und Computerprogrammierer für Choice in Dying: The National Council for the Right to Die tätig, erstellte die Webseiten für das American Music Center, und er hat auch schon als Küchenhilfe auf Ölbohrinseln in Lousiana, in Musikbibliotheken in Tulane und der Loyola University und in verschiedenen Plattenläden gearbeitet, darunter dem ersten der Welt, Liberty Music (in der Madison Avenue, hinter Saks), wo er Frank Sinatra begegnete und lernte, wie man sich in die Carnegie Hall einschleicht (üben,üben, üben). Harrington's Musik wurde schon überall auf der Welt aufgeführt (von Sibirien bis St. Louis).
http://parnasse.com/jh/blog/
Future Radio hat ein Interview mit dem Komponisten Jeff Harrington veröffentlicht.

Werke in der Edition Corvus:
Erg für Mandoline und Gitarre


Hoover, Jeffrey (*1959)
Jeffrey Hoover's Werke - von Solostücken bis hin zu Musik für Sinfonieorchester - fanden Anerkennung durch den bekannten Trieste prize, Auszeichnungen durch Mu Phi Epsilon, das Lancaster Fine Arts Festival, Stipendien, Veröffentlichungen, und über 20 Kompositionsaufträge. Ein einzigartiger Aspekt in Hoover's Arbeit ist die Kombination seiner Kompositionen mit von ihm selbst erstellten Gemälden, bei der synergetische Gesamtkunstwerke entstehen.
Jeffrey Hoover wurde am 11. September 1959 in Anderson, Indiana, USA, geboren. Er trägt einen Ph.D. in Fine Arts (Composition and Interdisciplinary Fine Arts) von der Texas Tech University, sowie M.M. und Bch.Sc. Abschlüsse der Ball State University.
http://jeffrey.hoover.home.insightbb.com/

Werke in der Edition Corvus:
Inner Rhythm für Mandoline


Kaiser, Tyler (*1962)
Tyler Kaiser stammt aus Duluth, Minnesota und ist in dieser Region als Komponist, Musiker und Lehrer aktiv. Als Komponist hat er sich mit zahlreichen Preisen, Auszeichnungen, Stipendien und K ompositionsaufträgen durch solch anerkannte Organisationen wie National Endowment for the Arts, American Society of Composers, Authors & Publishers, American Composers Forum, McKnight Foundation und viele andere Anerkennung in den USA und Europa erworben. Seine Kompositionen decken die gesamte Bandbreite musikalischer Formen und Stile ab. Darunter finden sich zwei Komische Opern, zahlreiche Werke für Orchester, Band, Chor, verschiedene Kammermusikbesetzungen, Alte Instrumente und viele Stücke für Gitarre.
http://www.css.edu/Academics/School-of-Arts-and-Letters/Music/Tyler-Kaiser.html

Werke in der Edition Corvus:
Den lille Havfrue für Mandoline und Gitarre
The Fates für Mandoline und Gitarre


Longi, Giuseppe (um 1700)
Italienischer Komponist und Organist an der Kirche Santa Maria del Fiore in Bari.

Werke in der Edition Corvus:
"Arie e Danze" für Mandoline und Bass


Mbali, Jean-Luc (*1963)
Mbali ist geboren in Afrika und zog mit seiner Familie im Alter von 9 Jahren nach Frankreich. Er studierte in Marseille Gitarre und Komposition. Er lebt heute vor allem als Komponist. Zu seinen Werken zählen mehrere Werke für Gitarre und Kammermusik für unterschiedliche Besetzungen. Seine Bogus Opera wurde in den USA und Europa bereits über 20 mal aufgeführt.

Werke in der Edition Corvus:
Suite Girafe für Mandoline


Mertz, Johann Kaspar (1806-1856)
Johann Kaspar Mertz wurde am 17. August 1806 in Pressburg (heute Bratislava) geboren. Er stammte aus einfachen Verhältnissen, begann früh, Flöte und Gitarre spielen zu lernen, und trug schon im Alter von 12 Jahren durch Unterrichten zum Unterhalt seiner Familie bei. Später bereiste er Mittel- und Osteuropa als Gitarrenvirtuose, Komponist und Lehrer. Mit Sicherheit ist er spätestens 1840 zum ersten Mal in Wien aufgetreten, und zwar unter der Schirmherrschaft der Kaiserin Carolina Augusta im Hofburgtheater. So wurde er in den gehobenen Wiener Kreisen als Lehrer und Gitarrist bekannt und gefragt. Während einer Konzertreise ab 1841 durch Österreich, Polen und Rußland kam er schließlich über Berlin nach Dresden, wo er die Pianistin Josephine Plantin kennenlernte. Die beiden setzten ihre reisende Konzerttätigkeit gemeinsam fort, und heirateten im Dezember 1842 in Prag. Zusammen ließen sich beide bald darauf in Wien nieder. 1846 erkrankte Mertz so schwer, daß er erst im Februar 1848 wieder konzertieren konnte. In dieser Zeit erschien aber unter anderem seine Schule für die Guitare im Verlag Haslinger in Wien. Mertz setzte seine Konzerttätigkeit sehr erfolgreich fort, starb aber bereits am 14. Oktober 1856 an Tuberkulose. Daß ihm bei dem durch den russischen Gitarrenliebhaber Nicolaj Petrovic Makaroff 1856 in Brüssel ausgeschriebenen Wettbewerb für Gitarrenkomposition für sein Concertino per la Chitarra sola am 10. Oktober desselben Jahres der erste Preis zugesprochen worden war, erfuhr nur noch seine Witwe erst kurz nach seinem Tod.
Johann Kaspar Mertz spielte zunächst die sechssaitige Gitarre - außerdem auch Flöte, Cello und Mandoline. Aber wie viele seiner Zeitgenossen wechselte er später zu einem 8- und dann 10-saitigen Instrument. Aus den Memoiren, die Josephine Mertz kurz vor ihrem Tod 1903 in der Zeitschrift Guitarrefreund veröffentlichte, kann man schließen , daß Mertz ein Vertreter der Nagelspieler war. Josephine beschreibt eine Zollkontrolle, während derer ihr Mann verdächtigt wurde, in Wahrheit einer Verkaufstätigkeit nachzugehen, da er unter anderem zwei Gitarren und sehr viele Saiten bei sich hatte. Mertz erklärte dem Beamten, er brauche diesen großen Vorrat an Saiten für sich allein, da seine neue Art unter Verwendung der Nägel zu spielen die Saiten besonders schnell verschleiße. Mertz komponierte eine sehr große Anzahl an kleinen und großen Werken für Gitarre solo, darunter viele Bearbeitungen bekannter Melodien seiner Zeit, Fantasien und Charakterstücke, eine ganze Reihe von Gitarrenduos und auch Kammermusik für Gitarre und Klavier und für Gitarre mit unterschiedlichen Melodieinstrumenten.

Werke in der Edition Corvus:
Gitarrenschule


Meyer-Metzenthin, Jürgen (*1955)
Jürgen Meyer-Metzenthin (geb.1955) studierte Konzertgitarre bei Laurie Randolph an der HdK Berlin. Darüber hinaus nahm er Kompositionsunterricht bei Carlo Domeniconi und bei Franz Olbrisch sowie Jazzunterricht bei dem Pianisten Walter Norris. Nach dem Studium gab er Konzerte als Solist mit klassischer Musik und gründete verschiedene Jazzgruppen; daneben arbeitete er als Studio- und Orchestermusiker in unterschiedlichsten musikalischen Bereichen. 1993 bis 1995 ermöglichte ihm ein Stipendium der Paul-Woitschach-Stiftung Studien bei dem Komponisten und Posaunisten Bob Brookmeyer in Köln. Danach wurde das Komponieren ernster Musik seine hauptsächliche künstlerische Tätigkeit. Bestärkt durch das Interesse, auf das seine Stücke beim Publikum treffen, komponiert er seine Musik überwiegend für Musiker, die ihn inspirieren.
http://www.meymetz.kulturserver-berlin.de/

Werke in der Edition Corvus:
12 Konzertstücke für Gitarrenschüler
Sphinx für Mandoline und Gitarre
Tanz der Chimäre für Mandoline


Mills, Barry (*1949)
Barry Mills wurde 1949 in Plymouth geboren. Als Jugendlicher hörte er erstmals Musik von Claude Debussy und war von der Farbigkeit und musikalischen Struktur besonders der Orchesterwerke und ihrer Fähigkeit, die visuelle Imagination des Zuhörers anzuregen, so fasziniert, daß er selber zu komponieren begann.
Er studierte zunächst Biochemie an der Sussex University und kehrte fünf Jahre später dorthin, um seinen Master in Musik zum machen (er studierte Analyse bei David Osmond-Smith und David Roberts und Komposition bei Colin Matthews und Anne Boyd).
Barry Mills lebt und arbeitet in Brighton - vormittags als Postbote und nachmittags als Komponist. Oft versucht er, in seiner Musik die vielfältigen Eindrücke, Stimmungen, Geräusche und Bewegungen der Natur einzufangen. Mills' Kompositionen bestechen durch ihren musikalischen Farbenreichtum. Seine Werkliste umfaßt Musik für Orchester, Chor, Kammerensembles und Soloinstrumente in vielen unterschiedlichen Besetzungen, und es gibt zahlreiche Aufführungen und CD Einspielungen seiner Kompositionen.
http://www.barrymillscomposer.net/

Werke in der Edition Corvus:
Shoreline für Mandolinenorchester
Duo für Mandoline und Gitarre


Miyaki, Asako (*1969)
Asako Miyaki studierte Klavier an der Tokyo Metropolitan Senior High School of Music and Fine Arts und Klavier und zeitgenössische Komposition am Toho Gakuen College of Music. Im Anschluß studierte sie in der Toho-Gakuen and IRCAM Summer Academy Computer Musik Komposition, und nahm am Internationalen Ferienkurs für Neue Musik in Darmstadt, dem Japanese-French Contemporary Music Seminar and Festival und dem Akiyoshidai Festival teil, wo ihre Musik auch aufgeführt wurde. Asako Miyaki wurde mit dem New Composer Award der 8th Japan Society of Contemporary Music ausgezeichnet, für die 5th Akiyoshidai International Competition of Composition, das Art Festival of New Age 99 in Tokyo und für il giardino della musica 99 in Mailand ausgewählt und für den 10th Annual International Computer Music Association (ICMA) Commission Award nominiert.
Heute lebt Asako Miyaki in Yokohama. Ihre Werkliste umfaßt Kompositionen für unterschiedliche Besetzungen, sowohl rein instrumentale als auch solche mit Gesang, Stimme und elektronischen Medien. Sie ist unter anderem Mitglied des Netzwerks Pleroma, einem Zusammenschluß von Künstlern aus den unterschiedlichen Bereichen von Musik, darstellender Kunst, Film und Tanz, die gemeinsame Projekte erarbeiten, und der Gruppe für Zeitgenössische Musik Genzaikei no Ongaku. Asako Miyaki's Musik wird international aufgeführt und wurde auch schon vom NHK, dem wichtigsten nationalen Sender in Japan gesendet. Zur Zeit erforscht die Komponistin in ihren Werken die Beziehung zwischen elektronischem Klang und der menschlichen Stimme.
http://japanesecomposers.info/eng/modules/tinyd0/index.php?id=7

Werke in der Edition Corvus:
Pas de deux (2001) für Mandoline und Gitarre


Rizzi, Francesco (um 1720)
Über das Leben des italienischen Lautenisten und Mandolinisten ist heute nur wenig bekannt. Bis heute überliefert ist nur sein Libro di sonate per il mandolino, eine Sammlung mit Kompositionen für die sechschörige Mandoline in Tabulatur.

Werke in der Edition Corvus:
Libro di sonate per il mandolino Bd.1-5 (6 chörige Mandoline)


Rupert, Chris (*1965)
Der Komponist und Gitarrist Chris Rupert hat Musik für viele unterschiedliche Instrumente geschrieben, aber sein Schwerpunkt liegt auf der klassischen Gitarre. Im Alter von 25 Jahren erhielt er ein Associateship am Royal Conservatory of Music in Toronto für das Fach klassische Gitarre, als er eine Goldmedaille für die höchste Note in Kanada bekam.
Chris's kompositorische Errungenschaften umfassen den Soundtrack zu der Dokumentation H.M.S. Detroit - The Battle Continues, sowie ein Album mit klassischer und Westerngitarrenmusik mit dem Titel Not That Far Away. Sein Prelude für Gitarre und Flöte wurde durch Columbia Music veröffentlicht, und das Postlude (aus der Suite #1 für Gitarre) wurde als Wettbewerbsbeitrag zum Canadian Contemporary Music Festival aufgelistet. Im November 2000 erschien seine neueste CD Voice to the Soul. Im Dezember 2001 erfuhr sein Stück Nowhere left to go für Gitarre und Mandoline in Deutschland vor einem begeisterten Publikum seine Welturaufführung durch das Duo Ahlert & Schwab.
Chris's Musik wurde auch von CBC Radio gesendet. Chris komponiert weiterhin neue Musik sowohl für Gitarre, als auch für Duo mit anderen Instrumenten wie Cello, Cembalo, Flöte und Synthesizer. Außerdem hat er auch schon Musik für Charango und Marimbaphon geschrieben.
http://www.ciaccess.net/~crupert/

Werke in der Edition Corvus:
Nowhere left to go für Mandoline und Gitarre


Schmidt-Kowalski, Thomas(1949-2013)
Thomas Schmidt-Kowalski wurde in Oldenburg geboren. Es war für ihn von Anfang an vollkommen klar, daß er Komponist werden wollte. Nach der Schulzeit begann Schmidt-Kowalski ein Kompositionsstudium an der Musikhochschule in Berlin. Dort hatte er durch seinen Lehrer Kontakt zur Avantgarde-Musik der damaligen Zeit. Er erkannte jedoch schnell, daß diese Richtung nicht seinem künstlerischen Ausdruckswillen entsprach. Er wechselte dann nach kurzer Zeit an die Musikhochschule Hannover, schloß dort aber mit pädagogischen Examina ab, für den von ihm angestrebten Kompositionsstil konnte er dort keine Anregungen finden. Am Ende des Studiums entschloß er sich, einen Berufsweg als Komponist in völliger Unabhängigkeit zu gehen. Seine Ideenwelt ist musikalisch rein tonal und sucht den Geist einer musikalischen Romantik der heutigen Zeit zu entwickeln. Der Idee, den Weltproblemen der Gegenwart eine Musik entgegenzustellen, die diese Probleme in negativer Form darstellt, lehnt Schmidt-Kowalski ab, da er findet, daß heute eine Kunst wichtig ist, die gerade angesichts dieser Probleme Aufbauendes, positive Kräfte Evozierendes in die Welt bringen sollte.
http://www.schmidt-kowalski.de/

Werke in der Edition Corvus:
"Romeo und Julia" Op.82 für Mandoline und Gitarre
Variationen über ein eigenes Thema Op.92 für Mandoline und Gitarre


Schulz, Leonard (1814-1860)
Leonard Schulz wurde 1814 wahrscheinlich in Wien geboren. Sein Vater Leonhard war ebenfalls Gitarrist und unterrichtete seinen Sohn selbst. Leonard galt seinerzeit als Wunderkind. Er gab schon 1823, im Alter von nur acht Jahren auf der Terzgitarre, z.B. in Wien Konzerte, und zwar immer gemeinsam mit seinem zwei Jahre älteren Bruder Edouard (Klavier und später auch Physharmonica, einem Vorläufer des Harmoniums) und ihrem Vater (Gitarre). Das Programm dieses Auftritts in Wien nennt unter anderem ein Gitarren-Konzert von Giuliani und das Potpourri von Hummel. In den folgenden Jahren bis 1828 bereiste die Familie verschiedene europäische Städte, wie Nürnberg, Straßburg, Wien, München, Paris und auch mehrfach London. Dort wurden sie immer wieder an den königlichen Hof berufen, um für den König zu konzertieren. Ab 1828 wohnte Leonard Schulz wahrscheinlich in London und wechselte in der Zeit zwischen 1828 und 1833 zur Gitarre in E-Stimmung. Konzerte sind für diesen Zeitraum anscheinend nicht belegt, und auch sonst wird es still um das ehemalige Wunderkind. Zwischen 1833 und 1841 gibt es nur einige wenige Berichte über Auftritte. Und als der russische Gitarrenliebhaber Nicolaj Petrovic Makaroff ihn 1850 in London besucht, ist Leonard Schulz stark überschuldet, spielt aber nach Makaroff's Beschreibung überwältigend gut Gitarre ("Sein Spiel verkörperte alles nur Wünschenswerte - eine ungewöhnliche Schnellheit, Klarheit, Kraft, Geschmack, einen zarten Anschlag, Brillanz, als auch überraschende Effekte, die vollkommen neu waren.").
Schulz starb in London am 27. April 1860.

Werke in der Edition Corvus:
The Indispensable - Etüden für Gitarre


Shekov, Ivan (*1942)
Geboren 1942 in Sofia, Bulgarien, studierte er an der dortigen Musikhochschule. Erste Kompositionen, meist für Klavier, entstanden, als er noch Schüler war. Eine internationale Karriere als Konzertpianist und die Goldmedaille des "Busoni"-Klavierwettbewerbs in Italien folgten. 1979 schrieb er Lieder für Kinderchor und Kammerorchester im Auftrag des Bulgarischen Fernsehens. Seit 1980 lebt der Komponist in Deutschland. Neben Orchester- und Vokalwerken komponierte Shekov für alle Instrumente und Kompositionen für junge Musiker. Werke von Ivan Shekov sind bei Kompositionswettbewerben in Berlin (1992) und in Lugano (1994) ausgezeichnet worden.
http://www.ivanshekov.de/

Werke in der Edition Corvus:
Suite Mediteran op.77 für Mandoline und Gitarre


Treber, Johann (1782-1832)
Treber lebte als Komponist und Gitarrist in Wien und nur wenige seiner Werke sind überliefert.

Werke in der Edition Corvus:
Sonata in D a mandolino und Variationen über ein Thema von Pichl für Mandoline solo


Silvius Leopold Weiss (1687-1750 )
Im Jahr 1687 bei Breslau geboren, erhielt er wie sein jüngerer Bruder Johann Sigismund und seine jüngste Schwester Juliana Margaretha Lautenunterricht bei seinem Vater.
Nach mehreren Anstellungen an verschiedenen Höfen wurde er am 23. August 1718 zum Kammermusiker des Kurfürsten von Sachsen August des Starken ernannt, der seit September 1697 auch König von Polen war. Dieser Posten brachte Silvius Leopold Weiss zum Hof in Dresden, wo er der am besten bezahlte Musiker war. Dort traf er unter anderen den Flötisten Johann Joachim Quantz und die Violinisten Francesco Veracini, Franz Benda und Johann Georg Pisendel.
Weiss war ebenfalls mit Johann Sebastian Bach bekannt. Es wird vermutet, dass einige der Lautenkompositionen Bachs für Weiss geschrieben worden sind. Ein Zusammentreffen der beiden großen Musiker ist sogar dokumentiert (J.F. Reichardt, 1805): "Wer die Schwierigkeiten der Laute für harmonische Ausweichungen und gut ausgeführte Sätze kennt, der muß erstaunen und kann es kaum glauben, wenn Augen- und Ohrenzeugen versichern, daß der große Dresdner Lautenist Weisse mit Sebastian Bach, der auch als Clavier- und Orgelspieler groß war, in die Wette phantasiert und Fugensätze ausgeführt hat."
Weiss gilt heute als einer der bedeutendsten Komponisten für die Laute. Er hinterliess über 650 Werke für sein Instrument, von denen allerdings nur ein Werk zu seinen Lebzeiten veröffentlicht wurde: das Presto in B-Dur in "Der getreue Musik-Meister" von Georg Philipp Telemann 1728.

Werke in der Edition Corvus:
Sonaten 14 und 20 für Mandoline und Laute (rekonstruierter Mandolinenpart)


Zenamon, Jaime M. (*1953)
Jaime Mirtenbaum Zenamon ist 1953 als Sohn europäischer Eltern in Bolivien geboren. Er studierte Gitarre und Komposition in Israel, Spanien, Portugal und in verschiedenen Ländern Südamerikas, wo er unter anderem Schüler von Abel Carlevaro war.
Ausgedehnte Konzertreisen führten ihn durch Südamerika, Europa, den Nahen Osten und die USA. Er komponierte eine Vielzahl von Musikstücken für Gitarre und verschiedene andere Instrumente und Besetzungen, Kammerensembles und Orchester. Dabei spiegeln sich häufig die Eindrücke seines beruflichen Wanderlebens in seinen Kompositionen wider. Insbesondere die Erfahrungen mit der eigenwilligen Rhythmik und Harmonik zeitgenössi-scher Gitarrenmusik und die Tradition südamerikanischer Volksinstrumente fließen in seinen Kompositionsstil ein. Diese unkonventionellen Kombinationen verleihen seiner Musik eine besondere Wirkung und machen sie unverwechselbar.
Von 1980 bis 1992 war er Lehrbeauftragter an der Hochschule der Künste (HdK) Berlin. Seitdem wirkt Jaime M. Zenamon als freischaffender Komponist und Konzertgitarrist in seinem eigenen Aufnahme-, Kompositions- und Konzertstudio in Curitiba (Brasilien).

Im Verbandsheft des schweizer Zupfmusikverbands sind Kritiken zu den Werken von Ferraro und Zenamon erschienen. Hier geht es zu den Kritiken (pdf).

Werke in der Edition Corvus:
Concierto mistico Op.101 für Mandolinenorchester